„Ob sie gute Kaufleute sind, muss sich noch erweisen. Jedenfalls haben sie die Menschen, die zwischendurch immer mal wieder vorsichtig nach ihrem Debüt fragten, immer wieder vertröstet. Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Aber manche Dinge dauern sogar noch länger.


So ist endlich – dank KAUFMANN und sicher gänzlich ungewollt – das dynamische, energische Trio-Spiel, wie es The Police anno ’79 pflegte, in einigen ihrer Songs auch hier angekommen. Keiner von den Locals hat das in den letzten 30 Jahren für sich zu übersetzen vermocht. Auch eine Band wie Fehlfarben hatten wir am Main nie. Mag auch sein, dass manch einer KAUFMANN auch für die späte Frankfurter Antwort auf die Hamburger Schule halten mag. Immer wieder, aber nicht nur Liebeslieder. Das ist kein Konsens-, kein Nonsens-, kein Diskurs-Rock.


KAUFMANN zelebrieren ihren Abtransport der Worte, deutsche Lyrics, versteht sich, bei aller Lakonie voller Poesie. Eine nervöse Energie ist im Spiel, wenn das Schlagzeug treibt, der Bass erfolgreich versucht, doch ein Fundament zu bauen und die Gitarre wechselt zwischen klaren Akkorden, wie wir sie seit Echo & The Bunnymen kennen und verzerrten Varianten, die der Post rock bevorzugt. Ein Wall of Sound lässt sich auch zu Dritt erzeugen, aber den kontrastiert man mit wohl gesetzten Akustikparts, um seine volle Wirkung zu entfalten.

Am Ende aber ist das vielleicht sogar Sweet Soul Music, auch wenn sie wie Indie Rock mit Pop-Appeal klingt. Ich klatsche in die Hände.“

„Diese Platte zu hören ist wie ein gutes Buch zu lesen. Sie ist inspirierend, voller Poesie und dabei stets kraftvoll und zudem handwerklich ganz hervorragend. Man merkt, dass die drei Herren sich und allen anderen nichts mehr beweisen müssen, das hier ist Abgeklärtheit in seiner erfrischendsten Form. Vorhang auf für die neue Frankfurter Schule. Gefällt mir ganz ausgezeichnet."

DETLEF

KINSLER:

MARKUS

KAVKA:

Stimmen zum Album

"Ich mag den Kaufmann. Ich glaub der macht sich viele, viele Gedanken.

Die Auseinandersetzung mit der Sprache, das passt für mich sehr gut zum Kaufmann, .... der so gar nix verkaufen will, der - so kommt es mir vor - einfach nur Musik liebt und Worte. Ich wünschte mir er... würde sich öfter mal gehen lassen, wie z.B. in "Pirna", wenn er singt: "es gibt den großen Unterschied zwischen ihr und wir, ihr fahrt auf Arbeit, wir fahren auf Bier" das find ich super! Mein Lieblingsstück ist der Titeltrack "Abtransport". Musikalisch ein schöner "Peser" mit Pfeifsolo und Synthiefäche.
Was ich von Kaufmann höre ist klassischer Gitarrenindiedeutschpop in der Tradition der Sterne und der frühen Blumfeld. Muss man überhaupt einordnen?
Nee, aber auf jeden Fall hört es sich für mich irgendwie nach Zuhause an."

PETER

BRUGGER:


Sportfreunde

Stiller

Der Bassist der Sportfreunde Stiller über unser Album "ABTRANSPORT DER WORTE": „Ich finde die Platte wirklich toll. Sie erinnert mich ein bisschen an Die Sterne und an Nada Surf. Mit beiden Bands verbinde ich sehr schöne Erinnerungen:... Diskos, Konzertsäle, Gefühle. Ich werde beim Hören an Verschiedenes aus meinen 90ern erinnert. Der Stil von Kaufmann liegt schon klar in dieser Zeit, ist aber trotzdem absolut eigen.
Aus dem Kopfhörer klingt: „Immer wieder gehen Grenzen weiter als ich selber denken kann…“ Kaufmann sind meiner Meinung nach kein „Hippiescheiss“, sondern herrliche „Aussteigerromantik“ für‘s Atemholen.“

RÜDIGER

„Rüde“

LINHOF:


Sportfreunde

Stiller

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